Bei den Anforderungen an eine Dachbox ist eine ganze Reihe an Faktoren zu berücksichtigen. Tests beweisen es: Bezüglich Montage, Anleitung, Ladungssicherung, Wasserdichtigkeit, Diebstahlhemmung, Volumen und dynamischem Fahrverhalten trennt sich bei genauerem Hinschauen schnell die Spreu vom Weizen.
Vor dem Kauf sollte man überlegen, wofür man die Box benutzen möchte. Soll sie z. B. dazu dienen, Ski-Equipment zu transportieren, sollte man sich genau über die Abmessungen informieren. Außerdem muss die Ladung innerhalb der Dachbox gleichmäßig verteilbar sein, damit die Sicherheit im Falle eines Bremsmanövers gewährleistet ist.
Ebenso gelten Design, Benutzerfreundlichkeit sowie Sicherheit zu den Hauptkriterien. Im Allgemeinen versprechen Dachboxen mit höherem Anschaffungspreis mehr Qualität und damit eine längere Lebensdauer. Vermeintliche Schnäppchen zeigen in Tests neben Sicherheitslücken oft gravierende Mängel in Sachen Verarbeitung und Handhabung.
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Folgende Faktoren sollten Sie bei der Anschaffung bzw. der Nutzung einer Dachbox beachten:
- Geringes Eigengewicht (möglichst unter 20 Kg)
- TÜV/EuroBE geprüft (City-Crash-Norm)
- Dichtigkeitsgarantie
- Werkzeugfreie Montage, wenige Bauteile
- Stabile Spanngurte mit Metallverschlüssen
- Mehrere Schließpunkte und robustes Metallschloss
- Gute Anbieter bieten 3 Jahre Garantie
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Bezüglich der Ladungssicherheit gilt anzumerken, dass die heutigen Dachboxen bei Gefahrenbremsungen im Allgemeinen eine gute Figur machen. Erhebliche Unterschiede gibt es allerdings noch bei plötzlichen Richtungsänderungen. Hier kam es bei unlängst getesteten Billigmodellen zu gefährlichem (quer-) Verrutschen der Boxhalterungen.
Unbedingt beachten sollten Sie ebenfalls die empfohlene Höchstgeschwindigkeit (meist 130 Km/h) sowie die zulässige Dachlast. Obwohl alle Anbieter auf die zu erwartende Transporthöhe hinweisen, wird empfohlen die Gesamthöhe nach der Montage der Dachbox abzumessen. So vermeiden Sie unnötige Zweifel bei der nächsten Parkhauseinfahrt.
Natürlich verändert sich mit Dachbox auch das gesamte Fahrverhalten. Das Auto ist bei Seitenwind deutlich empfindlicher: Besonders nach Waldstücken und auf Brücken sollte man plötzlich auftretende Windböen einkalkulieren. Der größere Luftwiderstand führt zudem zu einem größeren Kraftstoffverbrauch, welcher bis zu zwei Liter auf 100 Km/h ausmachen kann. Im Interesse von Umwelt und Geldbeutel ist von Leerfahrten abzuraten.
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